RFID

Radio Frequenz Identifikation

Bei der RFID Technologie ist der Datenträger ein Mikrochip (IC), der auf einer, z.B. gedruckten Antenne, aufgebracht ist – ein sogenannter Transponder. Informationen (bit) werden mittels elektromagnetischer Wellen zu einem Lesegerät übertragen und auf dem IC gespeichert. Da RF-Wellen viele Materialien durchdringen, kann man die meisten Transponder als Etikett oder auch als Hard Tag anbringen oder unsichtbar in Verpackungen oder Produkte einbringen.

Der elektronische Produkt-Code (EPC) steht hier als Überbegriff für eine serialisierte Kennzeichnung von Artikeln, Packstücken etc.

Vorteile der RFID Technologie:

  • Sehr schneller Lesevorgang = Zeitersparnis
  • Sichtkontakt mit dem Lesegerät ist nicht erforderlich
  • Hohe Zuverlässigkeit auch bei extremen Umwelteinflüssen
  • Permanentinventur möglich
  • Transparenter Informationsaustausch in Echtzeit
  • Pulkerfassung – mehrere Transponder gleichzeitig

Die meisten RFID Transponder verfügen über einen mehrmals beschreibbaren und lesbaren Speicher - ca. 100.000 Zyklen, der die unveränderliche Identität des Produktes enthält.

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen aktiven und passiven RFID Transpondern. Bei aktiven Tags wird die Energieversorgung durch eine Batterie gewährleistet. Passive Tags bekommen die Energie über die Frequenz der Antenne während des Kommunikationsvorganges.

Unterschieden wird zwischen den Frequenzbereichen: LF-Langwelle bei 125-134 kHz, HF-Kurzwelle bei 13,56 MHz und UHF bei 865-869 MHz (europäische Frequenzen). 

Typische RFID Anwendungsbereiche zeigen wir Ihnen in unseren Produktanwendungsbeispielen.

 

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